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Sommersemester 2026
Programm als pdf-Datei
aktualisierter Raum- und Semesterplan
Lageplan der Seminarräume (Externer Link, pdf-Datei)
Anmeldung
Thema des Semesters
Zwischen Allmacht und Ohnmacht:
Narzissmus, Hochstimmung und die Fragilität des Selbst
Vom ‚Zeitalter des Narzissmus' spricht Christopher Lasch
schon 1979 in seinem gleichnamigen Buch. Wenn der Narzissmus
zwischen Selfies in der Alltagskultur und großer Politik
heute als allgegenwärtig diskutiert wird, wird er dann normal?
Die narzisstische Persönlichkeitsstörung jedenfalls ist in der
internationalen Nosologie des ICD-11 nicht mehr vorgesehen.
Das Streben nach Perfektion des Menschen, sein Größenerleben
und seine Höhenflüge werfen ihre Schatten: Kränkbarkeit,
Depression bis zu suizidalen Krisen. Welche
Behandlungstechniken haben wir für dieses fragile Selbst
zwischen Allmacht und Ohnmacht und was braucht es für die
Entwicklung eines ‚gesunden' Narzissmus und Selbstwertgefühls?
Es erwartet Sie ein Semester zwischen dem ‚Glanz im
Auge der Mutter' und der Zerbrechlichkeit des ‚Spieglein,
Spieglein an der Wand'..
Eröffnungsveranstaltung
Montag, den 13.04.2026, 19:00-20:30 Uhr
Vom Prothesengott in Sigmund Freuds Blick auf
das menschliche Unbehagen in der Kultur zu den
Größenphantasien der Positiven Psychologie
unserer Zeit
1 Doppelstunde
Jürgen Straub
Ort: UKE, N55, Campus-Lehre, Raum 310
(
KL/ A1, A12/ TPE.VF.3, 4, 9; GS.VF.12)
Inhalt →
Sigmund Freud übersah bei seinem Entwurf eines wissenschaftlich-technisch ausgerüsteten, doch nicht glücklich werdenden Prothesengotts, wie Psychoanalyse, Psychologie und Psychotherapie selbst zur Erweiterung der Prothetik beitragen. Sie verbessern Arbeits-, Leistungs- und Liebesfähigkeit, sie stützen und optimieren das zutiefst verunsicherte Selbst von Menschen, die ihre hypermoderne Existenz ohne solche professionellen Hilfsmittel mitunter kaum mehr bewältigen können.
Der Vortrag handelt nicht nur von den smarten prothetischen Kunstwelten des 21. Jahrhunderts, sondern auch dem psychotechnisch optimierten Selbst unserer Tage bis zur sog. "Positiven Psychologie", die in ihren Größenphantasien und ihrem Anliegen der Erschaffung eines ‚neuen Menschen' durchaus ihre Vorläufer in der Disziplin hat).
Literatur:
Jürgen Straub: Vom Prothesengott zur Psychoprothese. Ober Psychotherapie und Selbstoptimierung, Psychosozial Verlag, Gießen 2020.
Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur (1930), Text online unter: https://projekt-gutenberg.org/authors/sigmund-freud/books/sigmund-freud-das-unbehagen-in-der-kultur/
Danach: 20:30-22:00 Uhr
Einführung für alle Weiterbildungsteilnehmenden
Es werden aktuelle Entwicklungen am Institut neben allgemeinen berufspolitischen Entwicklungen besprochen. Es besteht Raum für Fragen, Kritik und Anregungen.
Vorher: 18.15-19:00 Uhr
Einführung für die neuen Weiterbildungsteilnehmenden
Ort: UKE, N55, Campus-Lehre, Raum,205
Veranstaltungen zum Semesterthema
Brustkrebs – Krankheit und Kränkung
Do., 16.04.2026, 19:00–20:30 Uhr, 1 Doppelstunde
Catrin Mautner
(KL; BL/ A5, 7, 11; B3, 5 / TPE.VF.7, 8, GÜ.VF.2)
Inhalt →
Das Seminar behandelt Brustkrebs als somatische Erkrankung und psychische Kränkung aus psychodynamisch-psychoonkologischer Perspektive. Anhand klinischer Beispiele werden typische Reaktionen auf Diagnose und Behandlung, Veränderungen des Körpererlebens sowie Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene in der therapeutischen Arbeit beleuchtet. Ziel ist es, psychodynamische Konzepte praxisnah auf Diagnostik und psychotherapeutische Begleitung von Patientinnen mit Brustkrebs zu beziehen.
Literatur:
Schulz-Kindermann, F., Weis, J., Mehnert, A., & Koch, U. (2017). Psychoonkologie. Berlin, Heidelberg: Springer.
Heim, E., Strauß, B., & von Känel, R. (Hrsg.). (2019). Psychosomatik. Kohlhammer.
Selbstpsychologie des Narzissmus und der Glanz im Auge der Mutter
Do., 16.04.2026 & 23.04.2026, 19:00–20:30 Uhr, 2 Doppelstunden
Theo Piegler
(KL; BL/ A1, 5; B3, 5 / TPE.VF.2, 5, 6, 17b)
Inhalt →
H. Kohuts Konzept der Selbstentwicklung wird vorgestellt unter Betonung der zentralen Bedeutung, die der Narzissmus für ihn dabei spielt. Die sich daraus ergebenden therapeutischen Konsequenzen werden anhand eines Fallbeispiels von Lachmann (2014) besprochen.
Literatur:
Hartmann, H.-P. (2014). Heinz Kohut und die Psychologie des Selbst. In: Hartmann, H.-P. (Hrsg.). Lebenskunst im 20. Jahrhundert. Brill, 337-352.
Lachmann, F. M. (1996). Selbstpsychologie: Theorie und klinische Praxis. Psychotherapie Forum, 4(1), 1-8.
Lachmann, F. M. (2014). Psychotherapie und Selbstpsychologie – die Behandlung von pathologischem Narzissmus. Psychotherapie, 19(1), 26-42.
"Der Weltverbesserer" (T. Bernhard/Mahler): Ein kleines ,warm up' zum Semesterbeginn
Do., 16.04.2026, 20:30–22:00 Uhr, 1 Doppelstunde
Eva Kahn
(KL/ A1/ TPE.VF.4) L)
Inhalt →
Workshop anhand einer Graphic-Novel zum Theaterstück der Weltverbesserer von Thomas Bernhard.
Die knappe, äußerst leicht zu lesende Literatur soll anregen gemeinsam über narzisstische Aspekte nachzudenken, bevor sie im Semesterverlauf viele weitere Aspekte kennenlernen und vertiefen können.
Literatur:
T. Bernard/ N. Mahler: Der Weltverbesserer. Berlin Suhrkamp Verlag, 2014
T. Bernhard, Stücke 3. 14. Auflage. Berlin Suhrkamp Verlag 2014
Kernbergs Theorie des Narzissmus und Behandlungsmöglichkeiten nach der Übertragungsfokussierten Psychotherapie
Do., 16.04.2026 & 23.04.2026, 20:30–22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
Torvi Abel
(KL; BL/ A1, 2, 5; B3, 5/ TPE.VF.2, 5, 6, 13, 17b, 20)
Inhalt →
Die Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP) wurde speziell für die Behandlung von Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen von Otto F. Kernberg entwickelt. Dieses Seminar konzentriert sich auf die Arbeit mit narzisstischen Persönlichkeiten. Das psychodynamische Verständnis dieser Persönlichkeitsstruktur, typische Übertragungsphänomen (z.B. Idealisierung, Ablehnung bis Entwertung und Neid) sowie der therapeutische Ansatz nach Kernberg werden vorgestellt. Eigene Fallbeispiele zur vertieften Diskussion sind willkommen.
Literatur:
Lohmer, M. (Hrsg.). (2024). Psychodynamische Therapie der Persönlichkeitsstörungen: Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP) bei Borderline-, Narzissmus- und Traumafolgestörungen. Schattauer: Stuttgart. Kapitel: Lohmer, M. & Wernz, C.: Narzissmus undÜbertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP).
Yeomans, F. E., Clarkin, J. F. & Kernberg, O. F. (2017).Übertragungsfokussierte Psychotherapie. Das TFP-Praxismanual. Schattauer: Stuttgart.
Das Spiegelstadium nach Lacan und die strukturale Verortung des Narzissmus
Mo., 20.04.2026, 19:00–20:30 Uhr, 1 Doppelstunde
Michael Schödlbauer
KL; BL/ A1, 2, 5; B1/ TPE.VF.2, 5, 8, 9; GS.VF.1)
Schwere Selbststörungen I: Eine kinderanalytisch-fallbezogene Annäherung an gängige Theorien zur erfahrungskorrelierten Entwicklung des Selbstempfindens und dessen typische, frühe Störungen
Mo., 27.04.2026, 19:00–20:30 Uhr, 1 Doppelstunde
Victoria Gerdesmann
(KL/ A1, 5, 7; B1, 7/ TPE.VF.5, 8, 12, 15, 17c; GÜ.VF.3, 9, 11)
Inhalt →
Schwere Selbststörungen I: eine kinderanalytisch-fallbezogene Annäherung an gängige Theorien zur erfahrungs-korrelierten Entwicklung des Selbstempfindens und dessen typische, frühe Störungen. Wir wiederholen kurz im Vergleich bekannte Sichtweisen (Freud, Winnicott, Kohut, Kernberg, Fonagy & Bateman, intersubjektive Forschung). Dann bleibt anhand von Vignetten Zeit über mögliche pathologische Entwicklungslinien und unterschiedliche Behandlungsideen, sowohl bei Kindern als auch weiter gedacht bei Erwachsenen zu sprechen. Dieses Seminar ist konzeptuell gemeinsam erarbeitet mit dem Seminar von Frau V. Jückstock "Schwere Selbststörungen II", so dass empfohlen wird, beide Teile zu besuchen.
Schwere Selbststörungen II: Kindliche Entwicklungsursachen und spezielle Arbeitsanforderungen in der Behandlung erwachsener Patienten
Mo., 04.05.2026, 19:00–20:30 Uhr, 1 Doppelstunde
Vivian Jückstock
(KL/ A1, 5, 7; B1, 7/ TPE.VF.5, 8, 12, 15, 17c; GÜ.VF.3, 9, 11)
Inhalt →
Schwere Selbststörungen II: (prä-) forensische Entwicklungen als Ausdruck narzisstischer Selbstreparatur bei erwachsenen Patienten
Schwere (prä-) forensische Auffälligkeiten können aus Sicht der Selbstentwicklung als rigide psychische Strukturen, mit denen frühe narzisstische Verletzungen abgewehrt und ein fragiles Selbstgefühl stabilisiert werden, verstanden werden.
Im Seminar werden die theoretischen Hintergründe zweier Konzepte (Morgenthaler, Stoller) anhand klinischer Beispiele veranschaulicht. Der Zusammenhang zu zentralen Themen wie narzisstischer Abwehr und Identitätsbildung wird diskutiert, sowie der Umgang mit Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomenen und ein Verständnis für dahinter liegende Sehnsüchte, Ängste und Aggressionen beleuchtet.
Der Mensch als göttlicher Doppelgänger in Bulgakows "Das hündische Herz": Einführungsveranstaltung zum Theaterbesuch am 25.06.2026
Do., 07.05.2026, 19:00–20:30 Uhr, 1 Doppelstunde
Judith Lewis
(KL/ A1, 6, 11 / TPE.VF.1, 4)
Inhalt →
Vor dem Theaterbesuch von "Das Hundeherz" am 25.6.26 soll diese Einführung zur
Romanvorlage "Das hündische Herz" von Michail Bulgakow den historischen Kontext und die Mehrdeutigkeit des Textes zu beleuchten. Je nach Perspektive scheinen sich Mensch und Tier, facts and fiction, Geschichte und Geschichten bis ins Unendliche zu spiegeln. Wir können gespannt sein, auf welche Motive sich Armin Petra und Claudia Bauer in der Inszenierung am Schauspielhaus konzentrieren werden.
Wegen der Kartenreservierung für die Aufführung am Do., 25.6.2026, 20:00h im Schauspielhaus
wenden Sie sich bitte zeitnah an Judith Lewis (judlew@hotmail.com).
Literatur:
Bulgakow, M. (2023): Das Hündische Herz. München: dtv.
Freud, S. (1919): Das Unheimliche. GW Bd 12, 227–268
Spielrein, S. (1912). Die Destruktion als Ursache des Werdens. Jahrbuch für Psychoanalyse,
IV, 1912, 475–503
Wygotski, L. und Luria, A. (1991). Vorwort zur 1925 in Moskau erschienenen in russischer
Sprache veröffentlichten Ausgabe von Freuds "Jenseits des Lustprinzips". Luzifer-Amor, 7, 153-
160.
Bulgakovs "Hundeherz" (Theaterbesuch im Schauspielhaus Hamburg)
Do., 25.06.2026, 20:00–ca. 22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
Judith Lewis
(KL/ A1, 6, 11 / TPE.VF.1, 4)
Inhalt →
Siehe Abkündigungstext zu Seminar 9.
Literatur:
Bulgakow, M. (2023): Das Hündische Herz. München: dtv.
Krankheit als Krise. Psychodynamische Erkundungen in der Krankenhausseelsorge
Do., 07.05.2026, 19:00–20:30 Uhr, 1 Doppelstunde
Annegret Reitz-Dinse
(KL/ A11 / TPE.VF.4; GS.VF.7, 9)
Inhalt →
Ausgehend von einem Fallbericht aus der Krankenhauseelsorge soll den Risiken, aber auch Ressourcen der seelischen und psychischen Entwicklung im Erleben von Krankheit nachgegangen werden. Dabei werden die verschiedenen Weisen der Begleitung kranker Menschen Thema sein.
Psychodynamische Grundbegriffe rund um "narzisstisch", "Narzissmus" …
Do., 07.05.2026, 20:30–22:00 Uhr, 1 Doppelstunde
Alisha Schwarz
(KL/ A11 / TPE.VF.4; GS.VF.7, 9)
Inhalt →
Zum Thema Narzissmus besteht eine Vielzahl unterschiedlicher psychodynamischer Grundbegriffe und Konzepte – von primärem und sekundärem Narzissmus bei Freud über Morgenthalers narzisstische Plombe und narzisstische Krise bis hin zu Narzissmus als Persönlichkeitsstörung oder Bildern wie dem "Glanz im Auge der Mutter" bei Kohut oder der "Mutter als Spiegel" bei Winnicott.
Das Seminar bietet hierzu einen orientierenden Überblick: Zentrale Begriffe werden in ihrer Bedeutung geklärt, theoretisch verortet und voneinander abgegrenzt.
"Zur Einführung des Narzissmus" (Freud): Ein Lektüreseminar
Mo., 18.05.2026 & 01.06.2026 & 22.06.2026, 19:00–20:30 Uhr, 3 Doppelstunden
Bettina Düker
(KL; BL/ A1, 2, 5, 12/ TPE.VF.2, 4, 5, 6, 8, 9; GS.VF.1)
Inhalt →
Schwerpunkt des Seminars soll das gemeinsame Lesen, Interpretieren und Diskutieren dieses grundlegenden Textes von Sigmund Freud sein.
In der 1. Stunde geht es um die theoretische Einführung in das Buch und seine Bedeutung für spätere Schulen (Objektbeziehungstheorie, Ichpsychologie, Selbstpsychologie) und aktuelle Konzepte. Im Anschluss gemeinsames Lesen aus Kapitel I.
2. Stunde: Gemeinsame Lektüre von Kapitel II des Textes und Austausch darüber.
3. Stunde: Kapitel III des Textes sollte von 1-2 TeilnehmerInnen vorgestellt werden, Austausch darüber. Abschließende Diskussion zur Wirkungsgeschichte dieses Narzismusskonzepts für spätere Theorien und Schulen, wobei noch einmal Bezug genommen werden kann auf die Theorie aus der 1. Stunde (s.o.).
Als Vorbereitung für das Seminar sollte der Orginaltext von Sigmund Freud bereits gelesen worden sein, und die Bereitschaft zur Vorstellung von Textpassagen (3. Stunde) ist willkommen.
Literatur:
Sigmund Freud: "Zur Einführung des Narzissmus" (Text anbei im Intranet)
Michael Ermann: "Narzissmus. Vom Mythos zur Psychoanalyse des Selbst".
"Narzisstische Neurosen" (Freud) und Verständnis und Behandlung von Psychosen heute
Do., 04.06.2026 & 18.06.2026, 19:00–20:30 Uhr, 2 Doppelstunden
Alexandra Bussopulos
(KL; BL/ A1, 2.3, 5; B3, 4, 5/ TPE.VF.2, 15, 17a, c; GS.VF.1)
Persönlichkeitsstörungen: Was ändert sich vom ICD-10 zum ICD-11 und was bedeutet es?
Do., 04.06.2026, 20:30–22:00 Uhr, 1 Doppelstunde
Andreas Schindler
(KL/ A4, 5; B1 / TPE.VF.5, 14; GS.VF.1, 2)
Psychodynamik der Suizidalität in narzisstischen Krisen
Mo., 08.06.2026 & 15.06.2026, 19:00–20:30 Uhr, 2 Doppelstunden
Paul Götze
(KL; BL/ A1, 2.3, 4, 5; B6 / GS.VF.10)
Vom Spiegel zum Screen: Bildgeschichtliche Transformationen des Mythos von Narziss und Echo von der Antike bis zur Gegenwart
Do., 18.06.2026, 20:30–22:00 Uhr, 1 Doppelstunde
Jacobus Bracker
(KL/ A1, 5, 11/ TPE.VF.4, 9)
Inhalt →
Bildgeschichtliche Transformationen des Mythos von Narziss und Echo von der Antike bis zur Gegenwart
Der Mythos von Narziss und Echo gehört zu den wirkmächtigsten Bild- und Denkfiguren der europäischen Kulturgeschichte. Seit der Antike dient er als Projektionsfläche für Fragen nach Selbstbezug, Begehren, Resonanz und dem Verlust der eigenen Stimme. Der Vortrag verfolgt eine bildgeschichtliche Linie, die diesen Mythos nicht primär narrativ, sondern als visuelles und psychodynamisches Strukturprinzip untersucht.
Ausgehend von der pompejanischen Wandmalerei, in der Narziss als in sich versunkenes, spiegelndes Subjekt erscheint und Echo visuell meist abwesend bleibt, wird der Fokus auf die zunehmende Internalisierung des Blicks gelegt. Mit Caravaggio verschiebt sich der Spiegel vom ornamentalen Bildmotiv zur existenziellen Szene: Narziss begegnet sich selbst in einer verdichteten, affektiv aufgeladenen Bildsituation, die bereits eine frühe psychologische Tiefendimension erkennen lässt.
Die Moderne radikalisiert diese Entwicklung. Bei Salvador Dalí wird der Spiegel zum instabilen, fragmentierten Zeichen eines gespaltenen Selbst, während Magnus Enckell den Narzissmus in eine symbolistische Innerlichkeit überführt, in der Selbstbetrachtung, Melancholie und Ich-Auflösung ineinander übergehen. Echo erscheint hier weniger als Figur denn als affektiver Nachhall – als Resonanz ohne Stimme.
Im letzten Teil des Vortrags wird gezeigt, wie sich diese bildgeschichtlichen und psychodynamischen Strukturen in zeitgenössischen TV-Serien fortschreiben. In House of Cards ersetzt die Kamera den Spiegel: Der narzisstische Protagonist blickt nicht mehr auf sich selbst, sondern direkt in das Publikum. Echo wird zur Zuschauerschaft, die hört, aber nicht antworten kann. Euphoria hingegen inszeniert Narzissmus unter den Bedingungen digitaler Bildkulturen, in denen der Screen als permanenter Spiegel fungiert und Echo in algorithmischer Wiederholung, sozialer Resonanz und affektiver Übersteuerung erscheint.
Der Vortrag argumentiert, dass sich der Mythos von Narziss und Echo historisch vom Spiegelbild zur medialen Resonanzstruktur verschoben hat. Während Narziss früher an der eigenen Spiegelung zugrunde ging, zerfasert das Subjekt heute im Übermaß der Spiegelungen. Im digitalen Bildraum tritt an die Stelle des einen Spiegelbilds eine Vielzahl von Screens, Blicken und Rückmeldungen, die kein kohärentes Selbst mehr stabilisieren, sondern das Ich in permanente Resonanz versetzen. Echo ist nicht mehr stumme Wiederholerin einer fremden Stimme, sondern der allgegenwärtige Resonanzraum, in dem sich Subjektivität verteilt, vervielfältigt und entleert. Das Zugrundegehen des Narziss wird zur prozesshaften Auflösung des Selbst im medialen Nachhall der Bilder.
Manische Hochstimmung und narzisstische Überheblichkeit aus (neo)phänomenologischer Sicht
Mo., 29.06.2026, 19:00–20:30 Uhr, 1 Doppelstunde
Andrea Moldzio
(KL; BL/ A1, 2.3, 11; B6/ TPE.VF.5, 6, 17a; GS.VF.1)
Inhalt →
Was unterscheidet das Hochgefühl in der Manie von dem Hochgefühl narzisstischer Größenphantasien, obwohl beide auf den ersten Blick durch eine "gute Stimmung" verbunden scheinen? Und wie lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede phänomenologisch verstehen? Beide Phänomene teilen eine Verschiebung der Selbst-Welt-Grenze: Ein Ausgreifen über das Gewöhnliche hinaus, eine Entdifferenzierung dessen, was realistisch erreichbar ist, sowie eine eigentümliche affektive Evidenz. In der Manie geraten Welt und Selbst in eine expansive Grundstimmung, in der auch ferne Möglichkeiten sich aufdrängen und Gewissheiten unmittelbar, mühelos und wie von selbst machbar erscheinen. Bei narzisstischen Größenphantasien hingegen wirkt die Welt stärker auf das Selbst hin geordnet – als Bühne und Spiegel, der die eigene Grandiosität bestätigt und verfügbar macht.
Im Seminar wollen wir – mit Martin Heidegger, Edmund Husserl, Jean-Paul Sartre und Hermann Schmitz - diese zunächst ähnlich anmutenden Erlebnisweisen differenziert betrachten.
Studientag
Behandlungstechnische Perspektiven auf narzisstische Störungen
Sa., 27.06.2026 10:00-17:00 Uhr, 3,5 Doppelstunden
Corinna Wernz
(KL; BL/ A1, 2, 5; B3, 4, 5/ TPE.VF.2, 5, 6, 13, 15, 17a, b, GS.VF.1, GS.VF.13)
Inhalt →
Tagesvortrag 10:00–17:00
Gesamtarbeitszeit: 5:00 Stunden (inkl. Pausenstruktur)
10:00–10:15 (0:15)
Einstimmung
Rahmen, Erwartungshorizont, kurze phänomenologische Verortung des Narzissmus
10:15–11:15 (1:00)
Vorlesung: Narzissmus
Männliche/weibliche Ausprägungen, Selbstwertregulation, Grandiosität vs. Vulnerabilität
11:15–11:30 (Pause 0:15)
11:30–12:00 (0:30)
Differenzialdiagnose
Abgrenzung zu Borderline, Depression, Hysterie; strukturelle und narrative Kriterien
12:00–13:00 (1:00)
Video
Beobachtung von Affektregulation, Beziehungsgestaltung, Bruchstellen im Selbstentwurf
13:00–14:00 (Mittagspause 1:00)
14:00–14:45 (0:45)
Stundenprotokoll oder Rollenspiel
Arbeit am Material: Übertragung, Gegenübertragung, implizite Selbstnarrative
14:45–15:00 (Pause 0:15)
15:00–15:30 (0:30)
Ausgang der Behandlung
Verläufe, Grenzen, Möglichkeiten symbolischer Integration
15:30–15:45 (Pause 0:15)
15:45–16:30 (0:45)
Literarisch-ästhetischer Abschluss
Lady Macbeth und narzisstische Dynamiken, Romanfiguren als Verdichtungen
Musikalisches Beispiel: "La luce langue" – Affekt, Macht, Entleerung
16:30–17:00
Offenes Nachklingen / informeller Ausklang (keine Arbeitszeit)
Semesterabschluss
Narzissmus und Liebesbeziehungen: "Mein ein, mein alles" ("Mon Roi", Film, Maïwenn 2015)
Fr., 03.07.2026, 19:00–22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
Maria Dehoust
(KL/ A1, 6/ TPE.VF.3, 4)
Inhalt →
Nach einem kurzen theoretischen Input, wollen wir uns gemeinsam der Liebesgeschichte von Tony und Giorgio widmen. Wir wollen uns hineinbegeben in die eindrückliche Chronik dieser "Amour fou" mit all ihren Verführungen, der Ekstase, den Brüchen und Krisen, um anschließen Assoziationen und Eindrücke miteinander zu teilen.
Literatur:
Akhtar, Salman (2006): Narzissmus und Liebesbeziehungen. In Kernberg, O. F., Hartmann, H-P. (Hrsg.): Narzissmus. Grundlagen Störungsbilder. Therapie.Stuttgart: Schattauer.
Im Anschluss: Geselliger Ausklang des Semesters
Grundlagenveranstaltungen
Neurosenlehre III
7 Doppelstunden, Mo., 19:00-20:30 Uhr
Uta Zeitzschel:
20.04.2026: Hysterie
Verena Daues:
04.05., 18.05.2026: Angstneurose und Phobien
Matthias Oppermann:
01.06.2026: Zwangsneurose
Michael Waldenhoff:
08.06.2026: Depressive Neurose
Helmut Teller:
15.06., 22.06.2026: Persönlichkeitsstörungen
(KL/BL, A1, 2, 5/ TPE.VF.2, 6, 13; GS.VF.1)
Datenschutz in der Aus- und Weiterbildung: Fragen und Antworten aus der Praxis
Do., 21.05.2026, 19:00–20:30 Uhr, 1 Doppelstunde
Thomas Pudelko
(BL/ A11 / GÜ.VF.1, 5)
Diese verpflichtende Veranstaltung findet per Videokonferenz mit "Zoom" statt mit folgendem Link:
https://us06web.zoom.us/j/87166800332?pwd=chJ7PuF9NkX0ZhuTynafLIr32k7jcp.1
Meeting-ID: 871 6680 0332 Kenncode: 890766
Einführung in die OPD-3 – mit Videotraining
Sa., 06.06.2026, 10:00–16:00 Uhr, 3 Doppelstunden
Valentin Lackmann
(KL/ A1, 4; B1/ TPE.VF.13, 14; GS.VF.4, 13)
Inhalt →
Das Ziel des Seminars ist die praxisnahe Erarbeitung der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD-3). Nach kurzer Einführung in die Achsen und deren Neuerungen in der OPD-3 sollen die Teilnehmenden anhand von Videomaterial schwerpunktmäßig die Konflikt- und die Strukturachse einschätzen. Zur Vorbereitung eignet sich der Artikel von Henkel et al. (2018). Bei Interesse an Psychosentherapie sei auf den Artikel von Sell et al. (2021) verwiesen.
Kontakt: valentin.lackmann@medicalschool-hamburg.de
Literatur:
Arbeitskreis OPD. (2023). OPD-3 - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik: Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Hogrefe.
Henkel, M., Zimmermann, J., Künecke, J., Remmers, C., & Benecke, C. (2018). Same same but different: Das Potential der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik für ein differenziertes Verständnis von Persönlichkeitsstörungen. Z Psychosom Med Psychother, 66(2), 107–117.
Sell, C., Gröning, F., Benecke, C. (2021): »Zur weiteren Forschung vorgesehen«. PTT, 25(2), 141–154. [bei Interesse an OPD-Diagnostik bei Psychose]
Psychotherapie Älterer
Mo., 29.06.2026, 19:00–22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
Reinhard Lindner
(KL; BL/ A1, 5; B3, 5/ TPE.VF.7, 8; GÜ.VF.2; GS.VF.1)
Weitere Lehrveranstaltungen
Interaktionelle Gruppentherapie
Do., 23.04.2026, 19:00–22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
Tomas Müller-Thomsen, Ulrich Schmidt
(BL/ A1, 5, 6, 11, 12; B1/ TPE.VF.3, 11, 20; GÜ.VF.3; GS.VF.4)
AG-Antidiskriminierung: Perversion in der Psychoanalyse – gendersensible und machtkritische Perspektiven
28.05.2026 & 02.07.2026, 19:00–22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
Mina Christova, Elena Mancuso, Silke Roschlaub, Franziska Rosenow, Christian Veyhle, Nele Voss
(BL/ A1, 5, 6, 11, 12; B1/ TPE.VF.1, 2, 3, 5, 9; GÜ.VF.2, 3)
Inhalt →
In diesem Semester geht es im Lektüreseminar der AG-Antidiskriminierung um das psychoanalytische Konzept der Perversion und seinen Verschränkungen mit (Queer-)Feminismus und Theorien zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Dazu möchten wir Auszüge aus den unten genannten Texten lesen und mit euch/Ihnen diskutieren.
Literatur:
Freud, S. (1905). Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. Franz Deuticke.
Cassel-Bähr, S. (2013). » The first cut is the deepest «: Die Bedeutung des negativen Ödipuskomplexes für die Perversion der Frau. Psyche, 67(4), 330-358.
Hansbury, G. (2019). Das männliche Vaginale: Die Arbeit mit der Körperlichkeit queerer Männer an der Transgender-Schwelle. Psyche, 73(8), 557-584.
Sulyok, C. (2022). Grenzgänge: Perversionen queeren? In E. Hutfless & B. Zach (Hrsg.), Queering psychoanalysis: Psychoanalyse und Queer Theory – Transdisziplinäre Verschränkungen. edition assemblage.
Weber-Meewes, A. (2014). Die perverse Position in der männlichen Entwicklung. Zeitschr f. psychoanal. Theorie und Praxis (29)(2), 201-225.
"Situation und Konstellation. Vom Verschwinden des Spielraums" (H. Rosa): Ein Literaturseminar
Do., 04.06.2026 & 18.06.2026, 19:00–20:30 Uhr, 2 Doppelstunden
Christoph Groth
(KL/ A1, 7, 11/ TPE.VF.3, 4; GÜ.VF.3)
Inhalt →
In diesem Vertiefungsseminar und Praktikum der Gruppenanalyse lesen und diskutieren wir das 1. Kapitel von Hartmut Rosa`s neuestem Buch: "Situation und Konstellation - Zum Verschwinden des Spielraums". Es werden 5 Fallbeispiele beschrieben, die in 9 Kapiteln des Buches gründlich durchgearbeitet werden; diese lassen sich als Indikatoren fundamentaler Verwerfungslinien postmoderner Gesellschaften diskutieren.
Literatur: Hartmut Rosa: Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums. Suhrkamp, Frankfurt 2026
Worüber wir gern schweigen: Umgang mit Fehlern
Do., 11.06.2026, 19:00–22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
Dagmar Busch, Silke Roschlaub, Judith Spisak
(BL/ A10, 11; B2, 3, 5, 6/ TPE.VF.1, 17a; GÜ.VF.7)
Inhalt →
Gerade in der Ausbildung stellt sich häufig die Frage, was ist ein Fehler in der Behandlung, was passiert, wenn dieser zur Sprache kommt? Neben überblicksartigen ethischen und juristischen Eingrenzungen, was Fehler sind, möchten wir mit Ihnen über unsere und Ihre, teilweise vermeintlichen Fehler in unseren Behandlungen ins Gespräch kommen. Über welche Fehler schweigen wir lieber, obwohl wir davon ausgehen müssen, dass gerade diese in der Supervision Raum erhalten, mit Kolleg*innen besprochen werden sollten. Wie lassen sich Fehler verstehen, um sie einordnen zu können und entweder in den therapeutischen Prozess einfließen lassen oder weiter an uns zu arbeiten.
Gemeinsam mit Frau Roschlaub möchten wir dies als Blockseminar an einem langen Abend gestalten. Wir freuen uns, wenn auch Sie kleine Fallvignetten mitbringen.
Erstinterview- und Fallseminare
Erstinterviewseminar I
Mo., 20.04., 27.04., 04.05., 18.05., 01.06., 08.06., 15.06., 22.06.2026, 20:30–22:00 Uhr, 8 Doppelstunden
Martin Herbers, Wendula Walther-Kirst
(IF; BL/ B1–B2 / TPE.VF.13, 14, 15, 16; GS.VF.4)
Erstinterviewseminar II
Mo., 20.04., 27.04., 04.05., 18.05., 01.06., 08.06., 15.06., 22.06.2026, 20:30–22:00 Uhr, 8 Doppelstunden
Christine Fischer, Helmut Teller
(IF; BL/ B1–B2 / TPE.VF.13, 14, 15, 16; GS.VF.4)
Fallseminar I
Mo., 20.04., 27.04., 04.05., 18.05., 01.06., 08.06., 15.06., 22.06.2026, 20:30–22:00 Uhr, 8 Doppelstunden
Matthias Oppermann, Andreas Sadjiroen
(IF; BL/ B3–B6 / TPE.VF.15, 17a, b, c, 20; GS.VF.4, 13)
Fallseminar II
Mo., 20.04., 27.04., 04.05., 18.05., 01.06., 08.06., 15.06., 22.06.2026, 20:30–22:00 Uhr, 8 Doppelstunden
Dagmar Busch, Judith Spisak
(IF; BL/ B3–B6 / TPE.VF.15, 17a, b, c, 20; GS.VF.4, 13)
Fallseminar III
Mo., 20.04., 27.04., 04.05., 18.05., 01.06., 08.06., 15.06., 22.06.2026, 20:30–22:00 Uhr, 8 Doppelstunden
Sabine Cassel-Bähr, Christiane Hartard
(IF; BL/ B3–B6 / TPE.VF.15, 17a, b, c, 20; GS.VF.4, 13)
Fallvorstellungen zum Abschluss
Mo., 06.07.2026, 19:00–22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
(IF; BL/ B3–B6 / TPE.VF.15, 17a, b, c, 20; GS.VF.4, 13)
Das Seminar findet im AEMI, Rothenbaumchaussee 71, statt.
Die in Klammern gefassten Angaben [z.B. (IF; BL/ B3 - B6/ TPE.VF.15)] beziehen sich in dieser Reihenfolge auf Aus-/ Weiterbildung von:
- Ärzt*innen nach der WBO der Ärztekammer Hamburg von 2020 ("KL" für Krankheitslehre und Diagnostik, "BL" für Behandlungslehre und "IF" für Interaktionsbezogenes Fallseminar).
- Psychologische Psychotherapeut*innen nach dem PThG von 1998: A1 - A12; B1 - B8 (PsychTh-APrV 1998).
- Psychotherapeut*innen in Weiterbildung nach dem PThG von 2019: TPE.VF.1-22; GÜ.VF.1-13; GS.VF.1-14 sind unsere internen Ziffern für die Inhalte der Gebietsweiterbildung TP-Erwachsene (WBO der Psychotherapeutenkammer Hamburg v. 2023).
AEMI-Netzwerk
Im AEMI-Netzwerk sind Kolleginnen und Kollegen zusammengeschlossen, die ihre Ausbildung zum Psychotherapeuten abgeschlossen haben und die Angebote des AEMI weiterhin zur Fortbildung nutzen. Darüber hinaus entwickelt das AEMI-Netzwerk selbst Angebote in der Krankenversorgung und in der Supervision für andere Berufsgruppen und bietet den Rahmen für Intervision und Austausch.
Nähere Informationen unter AEMI-Netzwerk
Ansprechpartner:
Verena Daues (verena.daues@gmail.com)
Michael Waldenhoff (praxis.waldenhoff@t-online.de)
Aufbaumodul Psychoanalyse
Seit April 2015 wird in Kooperation mit dem Arbeitskreis für Psychotherapie (AfP) des Michael-Balint-Instituts (MBI) ein "Aufbaumodul Psychoanalyse" für Mitglieder des ‚AEMINetzwerks' angeboten. Darüber ist es möglich, die Zusatzbezeichnung "Psychoanalyse" im Anschluss an die tiefenpsychologische Aus- und Weiterbildung zu erwerben. Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Lamparter, ulamparter@t-online.de
Weitere Angebote
Gemeinsame Lehrveranstaltungen Hamburger Lehrstätten nach dem Psychotherapeutengesetz ("GeKo"-Seminare)
AEMI:
Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie:
Rothenbaumchaussee 71, 20148 Hamburg,
Tel. 41 53 99 06
Das AEMI bietet dieses Semester kein Seminar an.
APH:
Akademie für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse Hamburg, APH gGmbH, Seewartenstr. 10, Haus 4, 20459 Hamburg
Tel.: 040/ 79 02 15 28, geschaeftsstelle@aph-online.de
Geschichte der Psychotherapie
(ID 2572)
2 Doppelstunden, Sa., 10:00-13:00 Uhr
Leonie Pleinert
Sa., 14.02.2026
Anmeldung:
https://aph-online.de/anmeldung-fortbildung/
DPG:
Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
Tesdorpfstraße 11, 20148 Hamburg, Tel. 44 49 81, post@dpg-institut-hamburg.de
Das DPG bietet dieses Semester kein Seminar an.
IfP:
Institut für Psychotherapie (IfP), Martinistr. 52,
Gebäude W 26, 20246 Hamburg, Tel. 040-7410-56460
Das IfP bietet dieses Semester kein Seminar an.
MBI:
Michael-Balint-Institut, Falkenried 7, 20251 Hamburg
Tel.: 040 / 42 92 42-12,
info@mbi-hh.de
Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
2 Doppelstunden, Sa., 06.06.2026, 10:00–13:30 Uhr
Gabriela Küll
Das Seminar findet per "Zoom"-Videokonferenz statt.
Anmeldung ab Ende März per E-Mail mit postalischen Kontaktdaten
und Institutszugehörigkeit an: info@mbi-hh.de
Fortbildungsreihe Psychotherapie
AEMI / Michael-Balint-Institut:
Mi., 22.04.2026
Dr. phil. Johanna L. Degen
Online-Dating-Kultur als parasoziale Annäherung: Forschungs- und praxisorientierte Perspektiven
(KL/ A 1, 5, 6, 11 / KH/ TPE.VF.3, 4; GÜ.VF.3)
Mi., 03.06.2026
Prof. Dr. Christiane Eichenberg
Digitale Medien in der Psychotherapie: Wirksamkeit, Wirkfaktoren und Einfluss von Videotherapie und generativen KI-Chatbots auf die therapeutische Beziehung
(BL/ A 1, 3, 10; B2 / TPE.VF.1, 3, 4, 21; GÜ.VF.6)
Vortrag für die interessierte Öffentlichkeit, Mittwoch, 20:30-22:00 Uhr, 1 DS, im Hörsaal der Augenklinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, W 40, Martinistr. 52, 20246 Hamburg.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Öffentlicher Vortrag auf Einladung des AEMI-Netzwerks:
Freitag, 12. Juni 2026,
19:30 - 21:00 Uhr, 1 Doppelstunde
Dr. Andrea Schleu
Grenzverletzungen in der Psychotherapie
Vortrag für die interessierte Öffentlichkeit, im Hörsaal der
Augenklinik, Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf, W 40,
Martinistr. 52, 20246 Hamburg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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